WARC 2024 – La Playita – Panama

WARC 2024 – La Playita – Panama – 15.Februar 2024

Gestern wäre es mit dem ARC von Las Perlas aus Richtung Galapagos losgegangen. Wir sind jedoch mit weiteren 5 Booten weiterhin in La Playita im Hafen.

Hier liegen wir seit fast einer Woche. Wie die Zeit vergeht.

José und sein Kollege von Marina Solutions arbeiten immer wieder auf der Pure Fun. Sie waren bereits in Shelter Bay an Bord um haben die neuen Motor-Füße eingebaut. Nun geht es um unsere Batterien. inzwischen ist klar, dass wir Neue brauchen. Nur welche und woher ist noch nicht entschieden. Da es ein Garantiefall ist müssen wir auf Entscheidungen von X-Yacht warten. Sie sind wie immer bemüht uns schnellst möglich zu helfen, dennoch vergehen die Tage und es ist noch nicht entschieden. Nachdem seit heute die Karneval Feiertage vorbei sind, steht das Wochenende vor der Tür. Hoffentlich gibt es Morgen eine Entscheidung.

Da die Einreise auf die Galapagos nicht nur kostspielig sondern zusätzlich sehr viele Auflagen hat, wäre es schon schön, wenn wir dort auch etwas mehr als ein paar Tage Zeit verbringen könnten.

Müll muss speziell beschriftet und gesammelt werden. ( für uns eigentlich ganz normal…), auf dem Boot werden Medikamente angeschaut und überprüft, frisches Obst und Gemüse ist nicht erlaub t einzuführen, alle Kerne die dort keimen und wachsen können sind nicht erlaubt, sowie alle Arten von Bakterien in Milchprodukten. ( Käse, Joghurt, Milch) Fleisch und Fisch darf tiefgefroren ein geführt werden. Um dies alles zu überprüfen kommen Inspekteure an Bord. Auch mit Drogenspürhund.🤪

Wann es nun für uns weitergehen kann wissen wir noch nicht. Andere Boote aus der Flotte haben Generator, Charger, Autopilot oder Batterie Probleme wie wir. Am schlimmsten hat es unsere liebe NICA getroffen. Sie waren schon auf dem Weg nach Galapagos als sie einen Baumstamm rammten. Nun muss der groß0e Katamaran aus dem Wasser. Nur ist dazu ein großer Kran sowie genug Platz zum Auswassern nötig. Wir Drücken die Daumen ✊dass bald eine Lösung gefunden ist.

Seit gestern haben wir Lorena an Bord. eine junge Französin die Geld verdienen möchte um ihr Reise in Südamerika weiter fortsetzten zu können. Sie Poliert seit gestern alle Metallteile. Das muss sehr regelmäßig gemacht werden.

Gestern waren wir nach dem Skipper Briefing für Galapagos auf der Axonite eingeladen bei Carolyn und Marc. Wir erlebten einen wunderschönen Abend mit leckeren Cocktails von Carolyn, spicy Pizza ( ich habe noch nie im Leben schärfere Pizza gegessen 🥵🌶️)Es waren auch Panameras sowie Panameros eingeladen die wir noch nicht kannten. Unter anderem Michael aus Coburg mit seiner Partnerin die hier in Panama City lebt. So hat uns Carolyn alle zusammen gebracht. Vielen herzlichen Dank dafür 🥰. Menschen mit einem guten und offenen Herzen finden sich….das wurde gestern immer wieder angesprochen. Ja so hat es sich angefühlt. Herzlichen Dank für all die wunderbaren Gespräche. 🙏

So auch letzte Woche beim Panama Hut kaufen. Die Begegnung mit Eduardo in seinem Laden „El Guayacano“ war ebenso sehr besonders. Wir haben drei Stunden bei ihm verbracht, Hüte gekauft, etwas über das Handwerk und die Hutflechter erfahren, Rum gekostet und gute Gespräche über Gott und die Welt geführt. 🥰Auch er hat das Herz am rechten Fleck. 🥰😇🌈Auch hier danken wir für einen unvergeßlichen Nachmittag.

Heute Abend hat der Katamaran Less Travelet zu einer Party eingeladen. So freuen wir uns auf einen weiteren lauen Abend mit netten Begegnungen hier im Hafen.

Tagsüber sind alle fleißig am Arbeiten oder Einkaufen und vor allem am schwitzen 😰. Seit gestern haben wir viel sandigen Wind. Jeden Morgen ist das Boot von einer braunen Staubschicht bestäubt. Auch kann man die Fenster nicht öffnen, da der Staub sonst auch im Boot ist. Es fühlt sich dann an als würde man am Strand entlang laufen, so sandig wird der Boden im Boot. 🤪

Alltag….man sieht sich, läd zum Feierabend Bierchen ein und keine 5 min später sind die Männer wieder am Schrauben…..😎🤷‍♀️(hier mit Till und Dierck von der NICA)

Melden uns sobald es Neues gibt.

WARC 2024 – Panama City

Impressionen Panama Kanal

Nun sind wir schon seit Freitag 16:30 Uhr in der Marina La Playita in der Nähe von Panama City. Mit dem Uber/Taxi sind es 15 min in die Stadt. Direkt in der ersten Nacht gab es um 24:00 Uhr ein langes tolles Feuerwerk. Der Karneval wurde auf diese Weise eröffnet. Ich war, da seit 3:00 Uhr auf den Beinen viel zu müde um mich aufzuraffen mir das Spektakel anzuschauen. Mathias hatte noch die nötige Energie und hat es genossen.

Am nächsten Morgen hatten wir eine City Tour über den WARC gebucht. Um 8:00 Uhr sollte es los gehen. Wir wurden mit dem Bus durch verschiedene Stadtteile gefahren und ein Guide erzählte uns etwas dazu. Dann fuhren wir zu einem Hügel in der Stadt. Normalerweise darf der Bus ziemlich weit hoch fahren. Heute jedoch stoppte uns die Polizei und der Bus musste unten parken. Das bedeutete 1 Stunde zu Fuß den Berg rauf laufen um eine schöne Aussicht über die Stadt zu haben und evtl. Tiere zu sehen. Affen, Vögel, Schlangen. Es war sehr heiß. Selbst mir war es zu warm um zu wandern. Da Gorm und Maren diese Tour schon gemacht hatten, wussten sie was uns erwartet. So schlossen wir uns der NICA an und fuhren lieber mit dem Auto in die Altstadt zum Bummeln und leckeren Kaffee trinken.

Die Altstadt gefiel uns sehr gut. Wir fanden ein tolles Cafe und Jens von der NICA orderte den berühmten Geisha Cafe. Er schmeckte nicht wie Cafe sonst schmeckt…..ich freute mich an meinem Cappuccino mit Mandelmilch.

Nach dem Hüte aussuchen bekamen wir noch eine Rum Verkostung im Laden. Wir durften edelsten Rum🍹probieren….allerdings eine Aufgabe am Nachmittag. Deshalb mussten wir anschließend dringend griechisch 🥙 🫓essen gehen.

Alle drei Rum`s sehr empfehlenswert.

Heute waren arbeiten an Bord angesagt. Mathias hat heute geschafft ein Teil aus dem Mast heraus zu holen, das oben abgesägt und hineingefallen war. Das Teil musste raus nur wie? Alle Löcher sind zu klein. 😫

Doch Mathias hatte eine Idee. Dazu hat er eine Wande am Mast abmontiert um das Teil durch das entstandene Loch heraus zu holen.

Mühsam gesichert hatte er es schon in Shelter Bay. Da hat er mit John (Rigger)sicher eine Stunden oder länger daran gearbeitet das Teil mit einer Schnur zu sichern. Ein wichtiges teil war der von Helmut (Freya) geliehene Draht. Vielen Dank lieber Helmut. Dein Draht war wichtig und sehr hilfreich.

Ich ziehe heute den Hut (hab ja jetzt einen 🤣) vor der handwerklichen Leistung meines Mannes. Das war wirklich eine große Leistung. 👍Keiner der Werftarbeiter/Rigger hatte es geschafft. Großes Lob an die handwerkliche Leistung von Mathias.

Zur Belohnung habe ich einen Tisch in einem sehr schönen und leckeren restaurant in der City reserviert.

Eigentlich wären wir ja beim ARC Barbecue🍗 auf den Las Perlas Inseln🏝️…..aber unsere Batterien laden nicht wie sie sollen. Für unsere weitere Reise sind jedoch voll funktionsfähige Batterien von großer Wichtigkeit. Daher müssen wir erstmal in der City bleiben um Weiteres abzuklären. Leider arbeitet hier wegen Karneval keiner vor Donnerstag. 😫 Wir sind ja in zwischen geübt das Beste aus jeder Situation zu machen, die Dinge anzunehmen wie sie sind….so haben wir uns morgen auf einem Touristen Boot angemeldet um zur „Isla Taboga“ gefahren zu werden. Mal ein Tag Urlaub….am Strand….😜

World ARC Rally 2024 Von den San Blas Inseln zur Shelter Bay Marina / Panama

Segeln zu Zweit vom Paradies in den Hafen zur Vorbereitung auf den Panama Kanal.

Am 2. Februar hieß es um 7:00 Uhr Anker auf. 70 sm lagen vor uns. Es war Wind mit ca. 15 Kn vorausgesagt. Reaching und Upwind Kurs. So entschieden wir uns mit Großsegel und Genua zu starten.

Mir war es gestern, nachdem ich im Boot mit dem Wassermacher Trinkwasser produziert und abgefüllt hatte nicht mehr so gut. Es schaukelte doch ganz schön und die Wasserproduktion zog sich hin. So verbrachte ich den Tag Schatten suchend meist am Boden liegend im Cockpit. Mathias segelte uns ganz alleine unserem Ziel entgegen. Am Nachmittag bewölkte sich der Himmel, damit konnte ich besser leben und ich fühlte mich wieder etwas wohler. Da ich nicht fit wurde der Genakker gestern nicht ausgepackt.

Der Wind war wie vorausgesagt bei ca. 15 knoten und wir segelten damit meistens 8 Kn. Das war sehr angenehm. Da wir sehr Küstennah unterwegs waren konnten wir die Küste von Panama b bewundern. Sehr wenig besiedelt. Ab und an mal ein Hotel, ansonsten dichte Urwälder.

Um 17:00 Uhr werden wir Shelter Bay erreicht haben. Schon zwei Stunden davor nahm der Schiffsverkehr zu. Viele große Tanker waren unterwegs. Die Einfahrt zum Hafen war spannend. Wir mussten ein Verkehrstrennungsgebiet queren und es gab immer wieder Untiefen die beachtet werden mussten.

Die Schiffe die heraus kamen, hatten den Panamakanal bereits passiert und kommen aus dem Pazifik. Schon alles sehr aufregend.

Die Einfahrt in den Hafen klappte super. Wir wurden von den Yellow Shirts ( ARC Mitarbeitern), dem Hafenmeister, Volker und Lisa von der NICA empfangen. So war das Boot schnell angelegt. Vom Boot gegenüber wurde uns direkt ein Rum 🍹aus Nicaragua in die Hand gedrückt……was will man mehr. Es wehte eine angenehme Prise und weder sahen wir Krokodile noch Moskitos. Und da ich mich auf das Schlimmste eingestellt hatte, war ich doch sehr positiv überrascht von der Marina Shelter Bay. Zum Abendessen meldeten wir uns zum Barbecue an. Das hat uns sehr gut geschmeckt. Auch war es schön, all die anderen Boote wieder hier zu treffen. Wir sind Teil einer sehr netten Gesellschaft. 🥰So schön…..

In der Nacht hat es immer wieder geregnet. So mussten wir bei geschlossenen Fenstern schlafen. Die Klimaanlage konnten wir n nicht nutzen, da uns der Hafenmeister erst am nächsten Morgen einen Adapter besorgen konnte. So versuchte ich mit nassem Tuch auf dem Gesicht irgendwie schlaf zu finden. Mathias stört das gar nicht. Er schläft immer egal wie warm es ist. Sehr bewundernswert.

Am nächsten Morgen meldete sich der Kammerjäger an. Alle Boote müssen vor den Galapagos Inseln mit irgendeinem Mittel „geräuchert“ werden. Zuerst fand ich das mit dem Räuchern toll. Dachte dabei jedoch an Salbei oder Weihrauch…..nicht an chemische Insektentötung. Wir wollten sowenig wie möglich davon auf dem Boot behalten. So räumten wir unser ganzes Boot leer. Damit möglichst wenig kontaminiert wird mit diesem Insektenvernichtungsmittel.

Kammerjäger im Anmarsch……

Am Ende war es halb so wild. Er sprühte nur im Salon ein wenig. So hatten wir die Gelegenheit unser Boot richtig gründlich zu putzen. 🤣🧹🪣Bei 30C im Boot und keinem Windigen draußen echt eine Challenge. Also rein in den Bikini, nochmal duschen und gut gekühlt loslegen.

Nun muss alles wieder eingeräumt und die Betten neu bezogen werden, dann haben wir es geschafft. Mathias putzt das Boot außen, ich innen. Und das alles bei 32C ohne Wind.🥵

Andere Boote schleppten heute schon die Leinen und Fender für den Panama Kanal an Bord.

Fergus…vom ARC Team….half heute mit beim Schleppen….er ist so fleißig und hilfsbereit

ARC World Rally 2024-2025 / San Blas Inseln – Panama – ein Paradies auf Erden 26.01.-02.02.2024 

ARC World Rally 2024-2025

San Blas Inseln – Panama – 26.01.-02.02.2024 

Am Donnerstag, 26.01, kamen wir in der Nacht bei den San Blas Inseln an. Unsere erste Station waren die Holandes Cays. Barbecue Island – Swimming Pool.

Im Skipper Briefing wurde sehr davon abgeraten bei Nacht hinein zu fahren. Da wir 1,5 Tage von Santa Marta aus benötigten und schon den Flußzulauf bei Tag passieren sollten war es uns nicht möglich am gleichen Tag bei Tageslicht anzukommen. Nach 36 Stunden mit 30 kn plus Wind und Wellen von 3 bis 5 Metern von hinten möchten wir einfach nur noch den Anker setzten und ruhig schlafen. Die Alternative wäre gewesen draußen auf offener See noch 7 Stunden im Kreis zu fahren. Das macht wenig Spaß bei 3-4 Meter Welle. Also beschlossen wir es zu wagen. Mathias hatte bereits alle Wegepunkte zu einem 10-15 Meter tiefen Ankerplatz gesetzt. So fuhren wir diese hoch konzentriert ab und ließen den Anker auf 12 Metern Tiefe fallen. Wir lagen ruhig und fielen müde ins Bett. 

Am nächsten Morgen wurden wir um 7:30 Uhr durch ein rufen geweckt. „Holà…..Mola….Mola….Holà….Buenas…..“ Nach ca. 30 min. wurde mir klar, dass das kein Traum war, sondern Realität. Vom Salon aus sah ich ein blaues Boot das seitlich bei uns festgemacht hatte. Eine Frau, ein Mann und ein Kind. Sie wollten uns Molas verkaufen. Das sind traditionelle Tücher mit aufgenähten Applikationen in allen Farben und mit unterschiedlichen Motiven. Bisher haben wir noch keines gekauft. Mal sehen, ob es sich noch ergibt. 

Molas, traditionelle Tücher

Da wir erst um 2:30 Uhr im Bett gewesen sind, waren wir über das frühe geweckt werden wenig erfreut. So war unsere Kauflaune auf dem absoluten Tiefstand. 

So bestaunten wir beim ersten Kaffee wo wir gelandet sind. Es sah so schön aus. Kleine Inselchen mit Kokospalmen, Mangroven, gesäumt von weißen Sandstränden. Umgeben von türkisfarbenem Wasser die, je tiefer es wurde ihre Blautöne veränderten.  Dafür finde ich zwei Wörter: Paradies und Schönheit. 

Immer wieder hatte man das Gefühl sich kneifen zu müssen um glauben zu können, dass dies nun unsere Realität für die kommende Tage ist. Wir waren tatsächlich in den San Blas Inseln. In dieser atemberaubenden Inselgruppe unter Eigenverwaltung der Gunas. Man ist dort, wovon wir früher die Fototapeten hatten. Jetzt sind wir mitten drin und können die Insel umrunden, den weißen Sand und das warme Wasser an den Füßen spüren, die Palmblätter zur Seite schieben um weiter gehen zu können oder durch die Palmblätter in der Ferne das tiefblaue oder türkisfarbene Meer sehen. Muscheln im Sand bewundern, fischende Pelikane beobachten, einen kleinen Rochen vorbei schwimmen sehen. Und dies alles auf einer kleinen unbewohnten Insel. Alles ist wie es ist. Der Mensch hat nichts verändert. Wunderschön. 

Banedup, eine der Inseln der östlichen Holendes Cays, wird von zwei Familien bewohnt. Eine Familie betreibt ein Restaurant. Wenn man zu reserviert hatte, konnte man für 20 US Dollar ein 3-Gang Menü bestellen. Was wir taten. Also kamen wir um 16:00 Uhr zurück um das leckere Essen zu genießen. Es gab Fischfrikadellen zur Vorspeise, Fisch mit Reis, etwas Gemüse und Bananenbrot mit Bier oder Wasser zum Hauptgericht und einen Kokosflan zum Dessert. Ibin dem das Restaurant gehört sprach auch englisch und war Koch. Ansonsten wurde spanisch gesprochen.

Nach vier Nächten ging es weiter. Der Anker fiel vor Ogoppiradup. Die Insel war kaum besucht. Wir trafen uns mit der SOLARIS, einem Katamaran von Lisbeth und Axel. Kurz nach dem der Anker fiel wurde uns Langusten von Fischer angeboten. Gewünscht, gekauft und am Abend gab es auf der SOLARIS ein leckeres Essen. Landschaftlich vermissten wir die östlichen Inseln der Holandes Cays.

Am Tag darauf besuchten wir noch Dog Island wo wir ein 1950 gesunkenes Wrack zum Schnorcheln nutzten. Trotz der zahlreichen Touristen bekamen wir nichts zu essen, denn auch hier hätte man am Tag zuvor reservieren müssen. 😜Schade, denn der gegrillte Fisch sah lecker aus. So zogen wir weiter zur nächsten Insel, Salardup, Lemmon Cays. Es lagen einige Boote der WARC Flotte bereits in den verschiedenen Ankerplätzen. Hier kam die Crew der Navillus vorbei und fragte, ob wir am Abend mit zum Restaurant kommen wollten. So bestellten wir Hummer und bekamen am Abend leckeres Essen auf der kleinen Insel. Insgesamt waren vier Boote von unserer World ARC Flotte dabei. Wir, die Navillus, Fatjax und Madeleine. Es war ein sehr schöner Abend.

Unser letzter Halt war auf Chichime. Hier sah ich ein Riff in der Nähe bei unserem Ankerplatz. Ich zog los. Gegen die Strömung war es sehr anstrengend. Das Wasser war lange sehr tief, kaum etwas zu sehen. Zwei drei schöne Seesterne, kleine Rochen. Dann sah ich etwas in der Ferne einen Schnorchler winken. Ich schwamm hin und sah dann einen sehr schönen großen Rochen am Meeresgrund schwimmen. Die Schnorchlerin die mir den Rochen zeigte war Lisa von der NICA. So zogen wir gemeinsam weiter. Viel bekamen wir leider n nicht zu sehen an diesem Nachmittag. Seegraswiesen die so flach waren, dass uns das Gras beinahe am Bauch kitzelte und viel Strömung. Dafür war das zurück schwimmen sehr angenehm. Wir mussten uns nur treiben lassen.

Um 17 Uhr waren wir auf der Freya zum Spaghetti essen eingeladen. Wir waren eine große deutsch sprechende Runde. Ich habe es genossen mal wieder einen Abend deutsch zu sprechen. Babsies Bolognese war sooo lecker. 10 von 10 Punkten. 👍😋Anschließend spielten Babsy und Helmut noch Gitarre und Ukulele für uns. Wir sangen gemeinsam bekannte Lieder und alle genossen den Abend sehr. Das war ein Abend fürs Herz…..🥰

Am nächsten Morgen legte die NICA früh ab um nach Shelter Bay zu fahren. Auch die Serendipity mit Nina und Michael waren schon früh weg. So fühlte sich auch für uns so an als ginge die Zeit auf den San Blas Inseln dem Ende zu. Dabei hatten wir noch zwei Tage. Da wir in der Dritten Gruppe für den Panama Kanal waren hatten wir etwas mehr Zeit . So legten auch wir ab um noch eine neue Inselgruppe zu erkunden. Dort gefiel es uns dann doch nicht und wir gingen wieder zurück nach Chichime. drei mal versuchten wir zu ankern, aber der Anker wollte einfach nicht halten. So fuhren wir an eine andere Stelle, etwas außerhalb und legten uns dort hin. Wir luden das Dingi wieder aus um die Insel zu erkunden und evtl. zu Abend zu essen. Leider gab es auch hier nur auf Bestellung etwas zum Essen.So spazierten wir einmal herum. Wir begegneten einer netten Familie und so kam ich doch noch zu zwei weiteren Molas und einer dieser typischen Perlenletten.

Morgen werden dann auch wir früh ablegen um uns auf den Weg nach Shelter Bay zu machen.

Nachtrag zu Silvester: Martinique und ein glückliches gesundes neues Jahr 2024

Wir feiern auf Domenica am Strand mit Barbecue. Berichten dann Morgen wie es war.

Heute ist Silvester….wir schauen zurück auf ein aufregendes Jahr. So viel schönes durften wir erleben. Segelabenteuer auf den Kanaren, Madeira und im Mittelmeer, Paulas Bachelor Feier, Mathias 60. Geburtstag, die Atlantiküberquerung und vieles mehr. Dafür sind wir sehr dankbar. Vielen Dank an all die lieben Menschen die uns im Jahr 2023 begegnet sind und uns begleitet haben. 😃🥰🙏. Gespannt starten wir ins Jahr 2024. Das sicher nicht weniger aufregend, Abwechslungsreich und bereichernd werden wird. 🪅

Da wir nicht immer Internet haben kommt erst heute wieder ein Beitrag.

Die Weihnachtstage haben wir zusammen mit Lisa, Maren und Gorm von der NICA auf Martinique verbracht. Wir lagen in einer ruhigen netten Bucht (LES ANSES-D’ARLET)und genossen die Ruhe. Schnorcheln, baden, essen und schlafen. Sehr angenehm.

An Heiligabend waren wir auf der Nica eingeladen und hatten einen schönen Abend mit vielen festen sowie flüssigen Leckereien.

Maren und Gorm von der NICA
Mathias mit Lisa von der NICA

Am 27.12. segelten wir Richtung Norden nach St.-Pierre. Dort trafen wir Lisa von der NICA wieder. Sie kam mit dem Bus. Am nächsten Morgen um 7:00 Uhr wollte sie eine Wanderung zum Vulcan Pelee 1395m beginnen. Ich schloss mich gerne an. Wir fuhren ein Stück mit dem Bus und mussten dann 30-45 min bis zum Ausgangspunkt der Wanderung bergauf laufen.

Von nun an ging es 3 Stunden steil über viele Treppen 800 m nach oben. 🤩 wunderschöne Natur, etwas mystisch durch die Nebelfelder und Vorallem sehr, sehr anstrengend.

Oben angekommen war uns klar, dass wir diesen Weg nicht zurück gehen möchten. So entschieden wir uns für den bequemeren, jedoch längeren Weg zum Meer nach Le Précheur. wir liefen viele Stunden durch einen sehr urwüchsigen Regenwald. Immer wieder war nur ein schmaler Pfand, beinahe zugewachsen vom grün der Pflanzen. Der Untergrund war immer wieder glitschig. Wir kamen Beide an unsere körperliche Grenze…🥵nützte ja nix…Päuschen machen und weiter gings. In Le Précheur, das wie ausgestorben wirkte, gab es weder Eis noch Cafe. 😰. Lisa, die erprobte Weltenbummlerin hielt den Daumen in Richtung St. Pierre und schon das erste Auto nahm uns mit.

So waren wir nach 10 min in unserer Bucht und bekamen unser wohlverdientes Eis. 🍦AmAbend aßen wir in der Strandbar direkt am Boot.

Lisa übernachtete auf der PureFun und fuhr am nächsten Tag mit dem Bus zurück.

Wir legten um 8:30 Uhr ab Richtung Domenica.

Drei Tage Muskelkater, schöne Erinnerungen und ein stolzes Grinsen im Gesicht bleiben mir von dieser Wanderung. Danke Lisa, es war toll mit dir.