Taveuni – Fiji

Taveuni ist nach Viti Levu und Vanua Levu die dritt größte Fiji Insel.

Gestern haben wir am späten Nachmittag vor dem Paradise Taveuni Resort an einer Boje festgemacht.

Nicht ohne vorherige Aufregung. Unser Großsegel ließ sich nicht einfurlen. Ich war am Steuer und Mathias versuchte dies und jenes.

Mit der Zeit kamen wir dem Land immer näher. Ich drehte nochmal ab und fuhr nochmal raus und wieder langsam rein Richtung Bojen. In der Hoffnung, dass Mathias es repariert bekommt.

Dann kam ein Funkspruch von Samadi und Picasso. Wir haben beide Boote in der Bay of Islands beim Sundowner kennengelernt. Sie sahen dass wir Probleme hatten und boten ihre Hilfe an. 👍

So kamen zwei starke erfahrene Segler mit dem Dinghy angefahren und halfen mit. Zusammen mit Mathias zogen sie das Segel runter und sicherten es auf dem Baum.

Am Abend genossen wir unser Dinner im Resort. Endlich mal wieder Fisch. Spaghetti, Bohnen und Reis hatten wir genug die letzten Tage. Da wir schon lange nichts Frisches mehr kaufen konnten, wurden wenigstens unsere Vorräte weniger.

Der einzige Laden auf Lomaloma nach zwei Wochen. Crazy 🤪

Die Bay of Islands haben wir sehr genossen. Wir konnten wandern, schnorcheln, lesen, Pläne schmieden.

Gestern sind wir dann nach 8 Stunden Downwind Segeln hier angekommen.

Vor dem Paradise Resort

Mathias war hier schon zu Beginn seiner Fiji Zeit mit Mahina und Dugald. Da waren viele WARC Boote hier. Er wollte es mir zeigen und es liegt auf dem Weg zurück nach Musket Cove. Da haben wir nächsten Dienstag einen Platz reserviert während der Segel Regatta Woche. Die Stimmung soll während der Regatta Woche toll sein. Darauf freuen wir uns.

Davor möchten wir hier noch eine Insel Erkundung machen sowie im Rainbow Reef schnorcheln gehen.

Auf Beides freuen wir und sehr.

Leider hat Mathias noch keine Lösung für unseren Furler. Heute Morgen haben wir versucht das Segel an Deck zu legen. Das hat nicht geklappt. Ein paar Umdrehungen sind noch aufgerollt. Wir konnten das Segel nicht vollständig abrollen. Es klemmte.

Dann musste das große Segel wieder hoch auf den Baum gelegt werden. Ich dachte zuerst, dass wir das zu Zweit nicht schaffen werden. Und dann war es ganz schnell oben. 👍

Heute konnte ich im Resort Obst und Gemüse bestellen, unsere Wäsche abgeben, eine Massage genießen und die Ausflüge buchen.

So alleine mit dem Dinghy loszugehen ist immer noch aufregend für mich. Aber ich habe es geschafft. Als ich nach zwei Stunden mit meinem schweren vollen Karton voller Obst und Gemüse zurück kam musste ich feststellen, dass inzwischen niedrig Wasser war und mein Dinghy ziemlich weit unter mir. Da sah ich eine Leiter. Also band ich mein Dinghy ab und zog es zur Leiter. Nun konnte ich meine Einkäufe einladen. Motor starten, Boot losbinden, Gang rein und los. Mein Ankommen auf der Pure Fun war zuerst etwas zu schnell und ich sauste vorbei. Beim zweiten Versuch klappte es dann. Das ist nicht wie beim Auto fahren. Es hält nicht einfach an nur weil man es ausgemacht hat. Wind, Welle und Restgeschwindigkeit sorgen für Fahrt nach vorne. 🤣

Zum Mittagessen gab es nochmal Azukibohnen-Curry mit Reis und heute Abend habe ich uns zum Dinner im Resort angemeldet.

Ende September soll es über New Caledonia nach Australien gehen. Wir haben uns zur „Go West to Australia“ Ralley angemeldet. Es ist ein gutes Gefühl zur Not andere Boote um Hilfe bitten zu können unterwegs. Was uns seit Miguels Unfall noch wichtiger geworden ist. Gerne würden wir zwei Crew Mitglieder mitnehmen. Da sind wir aktuell auf der Suche. Wenn also jemand Lust und Zeit hat, gerne melden. 😉

Nach New Caledonia werden es ca 4 Tage sein. Nach Australien weitere 6-7 Tage.

Ende November fliegen wir dann bis Ende Januar in die Heimat. Darauf freue ich mich sehr.

Unser Boot wird solange in Brisbane liegen.

Eine Gulasch Suppe vom Metzger Schneider in Stuttgart. Da kamen Heimalgefühle auf.

An diesem Tag war es grau, nass und kühl. Da hatten wir Lust auf Suppe mit Kerzenschein.

So kann Fiji auch sein. Dem Boot tut so eine Süßwasser Dusche zwischendurch gut.
Mathias mit seinem iPad in der Abendsonne.