2026 startet ganz entspannt

Findeln, 18.01.2026.

Allen Leser dieses Blogs wünsche ich ein gesegnetes, gesundes wie auch fröhliches Jahr 2026.

Auf dem geliebten Gmachje in Findeln verbringe ich diese Tage. In Ruhe und Rückzug lasse ich mich hier treiben. Das Gmachje ist eine kleine Hütte für Selbstversorger, die Freunde von mir vermieten. Hier bereitete ich mich 2022 auf das Leben auf dem Boot vor. Für mich ist es ein Stück Heimat, ein Platz des Rückzugs und Auftankens.


Weihnachten wie auch den Jahreswechsel verbrachte ich ganz entspannt zu Hause in Stuttgart mit Familie und Freunden. Es war für mich eine herrlich friedvolle Zeit.

Wie macht man einen Weltumsegler auf Heimaturlaub glücklich. Man legt von LEGO einen America Cupers zum selberbauen unter den Baum. Die Geduld wurde etwas durch begrenzte tägliche Bauzeiten trainiert. Pro Tag wollte ich nicht mehr als eine der sechs Tüten verbauen damit ich länger Spaß am Entstehen des Bootes zu haben. Nach sechs Tagen war AC Boot gebaut. Der LEGO Bausatz hat mich vom der Konstruktion, von der Anleitung wie auch Detailtiefe begeistert.

Die große PURE FUN liegt in Brisbane und wird dort sehr zuverlässig von der Rivergate Marina betreut. So bin ich da ganz entspannt.

Ja es gibt tatsächlich auch eine „kleine“ PURE FUN. Sie ist eine herrliche X 4.6 die über FASTSAILING.GR zum chartern angeboten wird und in Lavrion liegt. Vom Athener Flughafen sind es keine 30 Minuten in die Olympic Marina. Es ist ein herrlich sportliches wie auch luxuriöses Segelboot mit drei Kabinen in einem wunderschönen Revier.

Mit der Familie segelten wir über Jahre hinweg in den Ferien in Griechenland. Mich hatte die Vielfalt der Inseln, der Windbedingungen, der Distanzen sowie das kulturellen Angebotes und das entspannte Leben begeistert.

Zahlreiche der sonnigen und warmen Segelreviere dieser Welt durfte ich selbst bereisen. Noch immer ist das östliche Griechenland neben Fiji für mich das Toprevier zum cruisen. Ich kann es nur empfehlen es selbst zu ersegeln. Als Leser dieses Blogs gibt es bei Bezug auf mich einen zusätzlichen Rabatt von 10% auf den Charterpreis.

Weihnachten 2025 in Brisbane und Stuttgart

Stuttgart, 21.12.2025. Die Pure Fun liegt sicher in Brisbane bei der Rivergate Marina in besten Händen. Die herzliche Betreuung der Mitarbeiter dieser Marina erfreut mich jedes Mal. Für mich ist es inzwischen ein Gefühl des Heimkommens.

Ich selbst bin Anfang Dezember in Stuttgart angekommen. Hier haben sich meine Tochter und ich sehnlich auf ein Wiederspüren gefreut. So hat Paula mich am Flughafen in Frankfurt begrüßt.

Die Adventszeit, Weihnachten wie auch den Januar möchte ich nach diesem so wundervollen, bewegenden Jahr mit meiner Familie und Freunden verbringen und mich in den Bergen auf 2026 einstimmen.

Sybille wird mit ihrer Familie in ihrer Heimatstadt Schwäbisch Hall Weihnachten feiern. Wir haben uns entschieden fortan freundschaftlich verbunden getrennte Wege zu gehen. Die gemeinsame Zeit in Queensland auf dem Boot im August war ein schöner Abschluss für unseren gemeinsamen Weg als Ehepaar. Wir beide sind dankbar für all das was wir zusammen erleben durften. Ganz besonders war die so lebensverändernde Reise von Zuhause nach Australien mit der Pure Fun. Nun ist es Zeit für ein neues Kapital in unseren Leben.

Oft werde ich gefragt, wie es mir nun nach über drei Jahren auf dem Boot so geht. Das Leben ist anders, freier, naturnaher, erlebnisreich und inspirierend. Im Vergleich zu meinem Leben davor im Büro mitten in einer Großstadt gibt es für mich unterwegs weit mehr Unbekanntes zu entdecken oder zu bewältigen. Die Komfortzonen werden verschoben und die Verhaltensmuster um weitere ergänzt. Auf beide Teile meines Lebens wollte ich nicht verzichten.

Auf so einer Reise sind viel einfacher Begegnungen mit unterschiedlichen Kulturen, Lebensweisen und Generationen möglich. Ich finde es grandios, bereichernd, hoch interessant.

2025 war für mich persönlich ein ganz besonderes Jahr. Meine Ehe fand einen Abschluss. Der lebenslange Wunsch mit einem eigenen Boot zu den Whitsundays zu kommen und Zeit zu haben erfüllte sich mit 8 Wochen vor Ort. Und dann waren da noch so viele berührende, wertschätzende wie auch liebevolle Begegnungen zu. Ich erlebte erfüllende Momente an herrlichen Plätzen und durfte mit anderen zusammen Dinge bewegen und in Gang setzen.

Es ist ein Privileg, sein Leben so gestalten zu dürfen. Ein Teil wurde mir in die Wiege gelegt. Weitere Teile habe ich mir erarbeitet, materiell, mental und spirituell. Die Welt ist über wie unter Wasser, in den Städten wie auch in der Natur, auf der Nord- wie auch Südhalbkugel so schön, vielfältig und bunt. Es gibt so viel zu entdecken. Ich bin zufrieden und dankbar dass ich all das jeden Tag aufs Neue gesund erleben darf.

Wünsche ans Universum wurden Realität. Manchmal war es nur magisch, für mich wie auch für die Beteiligten. Ich sage einfach nur danke für diese Fülle wie auch an die mich begleitenden Menschen, hier in Europa wie auch Down Under.

Nun wünsche ich uns allen friedliche, harmonische wie auch gesegnete Weihnachten sowie ein fantastisches Jahr 2026 voller Freude, Gesundheit, Sicherheit, Gelassenheit wie auch Zufriedenheit.

Zwischen australischem Festland und Great Barrier Reef

25.10.2025 Long Beach Great Keppel, der Anker liegt auf 8 Meter Tiefe und 60 Meter Kette halten uns bei 20 kn sicher und fest. Schildkröten strecken ab und an mal ihren Kopf zwischen den Wellen raus. Ein langer weiter Sandstrand ist bei 3 Meter Tide der fliessende Übergang zwischen dem blauen Nass und den bewaldeten Hügeln dahinter. Irgendwie könnte diese Szene auch irgendwo am Mittelmeer sein.

Great Keppel ist die Hauptinsel einer Gruppe von 11 Inseln an der australischen Nordostküste zwischen Mackay und Bundaberg. Die nur wenig erschlossene Keppel Group liegt zwischen dem Festland und dem Great Barrier Reef. Ein wunderbarer Platz um ein paar Tage zu verbringen.

Die Temperatur der Luft lieg bei 28 und die des Wasser bei 25 Grad. Ich liebe es. Für Quallen wie auch Gewitter ist es noch zu kalt. Dennoch läuft die große Migration der Freizeitboote von Nord nach Süd. Offiziell beginnt nördlich von Brisbane die Zeit mit erhöhter Gefahr von Zyklonen / Hurrikan am 1. November. So ist es auch für die Pure Fun Zeit zurück nach Brisbane zu kommen.

Jetzt kommt für mich als Schwabe die große Herausforderung. Wie schreibe ich nun über diese ganz besondere Zeit, die ich hier rund um Hamilton Island und den Whitsundays, erleben durfte. Möge mir die Gradwanderung gut gelingen.

Voller Dankbarkeit schaue ich auf traumhaft schöne drei Monate zurück. Mich begleiteten liebevolle Menschen auf verschiedenen Routen zu Land und auf dem Wasser. Engagierte Fachleute unterstützten mich vor Ort um die eine oder andere technische wie auch organisatorische Aufgabe zu lösen. Die überaus freundliche Crew der Hamilton Island Marina hatte stets auch sehr spontan ein Plätzchen für uns gefunden.

Es war eine Reise wie auch ein Verweilen an Orten, die ich bereits vor 37 Jahren während des Studiums besuchte. Es hat sich vieles verändert. Beeindruckt hat mich die Entwicklung von Port Douglas sowie Hamilton Island. Beides wurden für mich sehr reizvolle Urlaubsorte. Wirklich erstaunt hat mich wie sauber die Strände und Strassen sind. Äusserst selten ist mal etwas Unrat oder Plastik zu sehen.

Auffallend ist für mich wie in Australien die Aktivitäten während des Tages gelegt werden. Zum Sonnenaufgang wird gejoggt, meist in Gruppen, danach trifft man sich in einem Cafe mit Freunden und um 7 Uhr bringt man die Kinder in die Schule und geht zum Arbeiten. Um 15 Uhr werden die Schüler mit Autos von den Schulen abgeholt und dann wird es ruhiger auf den Straßen. Abends sind ausserhalb der Metropolen die meisten Restaurants zu oder wenig besucht. Für Europäer ist das ungewohnt.

Mich begeistert immer wieder hier im Nordosten von Australien die Schönheit der Natur. Es gibt so viel Fläche die kaum oder garnicht erschlossen oder genutzt wird. Bei Port Douglas kommen zwei Naturschutzgebiete, eines vom Land und eines vom Meer, zusammen. Es gibt reichlich Inseln auf denen nichts angeboten wird. Zum Teil stehen Ressorts einfach leer und sind abgeschlossen. So wie hier auf Great Keppel.

Hier zu segeln ist weit weniger exotisch wie im südlichen Pazifik. Eingekauft wird in Supermärkten. Märkte mit lokalem Fisch, Gemüse oder Früchten sind die absolute Ausnahme. Das was ich hier beim Schnorcheln vom Great Barrier Reef sah hat mich nach der Südsee doch eher gelangweilt. Sehr beeindruckt hat mich das Gefühl sicher zu sein. Es gibt keine erkennbare Kriminalität. Ja es werden wohl reichlich Drogen konsumiert. Vielleicht sind deswegen abends auch alle Zuhause 😉. Das ist mir lieber als das was ich öfters in der Karibik auf den Straßen wahrgenommen habe.

Sehr viele Aussi’s erlebe ich hier relaxt, aufgeschlossen und spürbar gemeinschaftlich sozialisiert. So ein Sonntag vormittag wird schon auch mal am Strand mit Freunden genossen. Die Frauen stehen beieinander und unterhalten sich bei Bier oder Wein und die Männer spielen mit einem Bier in der Hand etwas Rugby 🏉 . Ach ja, das war am Whiteheaven Beach und die kamen mit einer gecharterten 20 Meter Yacht an und waren im mittleren Alter. Nach dem Mittagessen wurde dann die Wasserrutsche von der zweiten Etage des Bootes genutzt. 🫣🤣

Ja der Whiteheaven Beach hatte es mir damals 1988 angetan. Jetzt nutzte ich reichlich die Möglichkeit die 7 km aus 99% Silikatsand in unterschiedlicher Begleitung abzulaufen. Der Sand ist richtig weiß, soft und quietscht beim Laufen wie so ein Hallumi an den Zähnen. 🤣Mit dem Sand leuchtet das Wasser in so strahlenden hellen Blautöne. Die Kamera meines Handy’s war überfordert. Im Netz gibt es reichlich Bilder. Es ist einer der Top Strände dieser Erde. Ja es ist auch der Strand an dem weite Teile des Film „Fluch der Karibik“ gedreht wurden. Es ist herrlich. Er ist viel weiter als es aussieht. Es ist an vielen Stellen menschenleer. Im klaren warmen Wasser sieht man die Rochen, Riffhaie und Schildkröten schwimmen. Viele Tagesausflüge führen dorthin. Mit dem eigenen Boot ist es für mich einen längeren Aufenthalt wert.

Dennoch es gibt auch noch so viel anderes Schönes zu entdecken. Magnetic Island vor Townsville hat eine reizende Energie. Percy Island war hier für mich die erste Insel mit Tropenfeeling. Was diese Insel auch absolut besuchenswert macht ist A-Frame, das Club Haus des Percy Island Yacht Club. Und dann sind noch die vielen anderen Buchten an denen es Stopps zum Schnorcheln, Essen, Sundownern, Entdecken oder Tanzen gab.

All die Plätze haben ihren besonderen Reiz auf mich ausgeübt. Zum einzigartigen Erlebnis wurden sie durch die Menschen die mich begleiteten. Die Bilder werden ihre eigene Sprache sprechen. Ich bin Euch liebe Sybille, Jeannine, Sophie, Tim, Marco, Guilly, Zuza und Marcelina für die gemeinsame Zeit und Reise so dankbar. Wir haben zauberhaftes erlebt.

Seit Drei Jahren unterwegs

heute vor drei Jahren hat die SV PURE FUN Haderslev verlassen und für Sybille und mich begann die Reise, die wir uns so lange erträumt haben. 

Die Reise führte uns bisher in 17 Länder, über den Atlantik, durch den Panama Kanal sowie den Pazifik. Vor 10 Monaten erreichten wir Australien und jetzt sind wir in den Whitsundays.

Im Rückblick auf diese Reise überwiegen die vielen tollen Naturerlebnisse sowie die zahlreichen so bereichernden Begegnungen mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und Vorstellungen. 

Für uns, für unsere unterschiedlichen Mitreisenden wie auch für Euch Leser gab es in diesen drei Jahre vieles zu entdecken, zu lösen wie auch zu feiern. Wir sind mit der Zeit und den unterschiedlichsten Überraschungen, manche waren auch unangenehme Herausforderungen, gewachsen. Heute feiern wir diesen für uns ganz besonderen Tag in Townsville bei Sonne, angenehmen Temperaturen und mit Freude auf unserer PURE FUN. 

Wie es weitergehen wird, wird sich zeigen. Klar ist Sybille wird am 09.09. von Hamilton Island wieder zurück nach Deutschland fliegen und ich werde den September noch in den Whitsundays verbringen.

Im Oktober steht die Rückfahrt nach Brisbane an und dann könnte es im Januar, Februar und März noch in den Süden von Australien gehen. Dort reizt mich Tasmanien. Es soll so herrlich sein und war auch der erste Teil des heutigen Australien das von Europäern entdeckt wurde. Der holländischen Seefahrer Abel Tasman landete im Dezember 1642 dort. Heute ist neben der Natur, die Landwirtschaftlichen Produkte insbesondere der Bau von Holzbooten sehr angesehen. Wer Lust hast dort hin mitzureisen kann sich gerne bei mir melden.

Back in den Whitsundays

Hamilton Island Marina, 13. August 2025. Erfüllt von großer Freude genieße ich es hier mit der SV Pure Fun in der Hamilton Island Marina zu liegen. Es ist ein sehr schöner Hafen in den Whitsundays.

In den vergangen drei Wochen ging es rund 600 nm von Brisbane entlang der Küste von Queensland nach Nordosten. Es hatte sich wieder prima gefügt. Eine internationale Crew hat sich gefunden. Die drei engagierten Segler lernte ich in Brisbane kennen und sie fanden Zeit mitzukommen.

Dario ist als Delivery Skipper und als Koch tätig. Schon im April wollten wir diese Strecke zusammen segeln. Uns zauberte er mit seinen italienischen Wurzel selbst bei sehr bewegten Bedingungen sehr leckere Gerichte.

Guilly ist E-Techniker, lebt in Rivergate auf seiner SV Summerwind, ehemals SIKA 3. Hat einen Kiwi Pass blieb jedoch mit Leib und Seele Brasilianer. Seine technische Kompetenz war unterwegs immer mal wieder gefordert.

Marco, in Füssen geboren, lebt mit seiner Familie in Bulimba. Einem sehr schönen Vorort von Brisbane. Dort wird er Mitte Oktober auch wieder ein Oktoberfest für Freunde organisieren. An Bord hat er sich dadurch eingebracht, dass er sehr oft die erste Schicht übernommen und das Boot auch durch anspruchsvolle Bedingungen gesteuert hat. Als ehemaliger Leiter einer Segelschule an der Ostsee brachte er reichlich Gelassenheit mit und entlastete mich sehr.

Guilly wie auch Marco nutzten eine berufliche Pause um mal wieder richtig zu segeln. Das war tagsüber. So bald der Anker fiel wurde es lustig. Es liefen italienische Schlager zum Sonnenuntergang und brasilianische Geschichten über südamerikanische Lebensfreude. Als Studenten haben sie viel Deutsche Welle gehört. Auch wenn wir reichlich vorgesorgt hatten, wurde in Rossley Bay vorsorglich Bier und Wein nachgekauft.

Marco und Dario übernahmen oft das Steuer zur ersten Wache. Sie lieben die Sonnenaufgänge. Es gab dazu auf dieser Strecke reichlich Gelegenheiten.

Die niedrigen Temperaturen liesen mich auch die Entscheidung treffen nicht aussen um Fraser Island herum sondern nochmals innen zwischen Fraser und Festland durchzufahren. Für die Strecke über die kritische Passage half uns der Track der letzten Passage wie auch die vielfältigen digitalen Karten an Bord. Dieses Mal starteten wir nachts um 22:00 Uhr um diese Schlüsselstelle mit dem höheren Hochwasser zu passieren. Jeder hatte sein persönliches Devices mit Chart in der Hand. Verfolgte die achtsame Schiffsbewegung und glich die verschiedenen Lichter mit den Charts ab. Alle waren bei der Sache. Adrenalin lag in der Luft. Um 01:10 Uhr fiel der Anker in einer ruhigen Bucht nach dem die flachen Stellen passiert waren. Dann war es Zeit für das erste Ankerbier an diesem Tag.

Das Wetter war während dieser Passage sehr launisch. Zwischen Sydney und Brisbane hatte sich ein sehr kräftiges Tiefdruckgebiet mit Wind bis 40 kn plus gebildet. Das wirkte sich bis hier in den Nordosten mit veränderter Windrichtung und höherem Schwell aus. Ich war froh, dass wir rechtzeitig Brisbane verlassen hatten. Es gab Abschnitte zum herrlichen segeln mit Code 0, Gennaker oder auch hoch am Wind. Dann gab es auch Tage an denen uns der Motor voran brachte.

Es ist die Jahreszeit in der die Buckelwale / Humpback whale auf dieser Strecke zum gebären ihres Nachwuchses kommen und diesen auf die weite Reise zurück in die Antarktis vorbereiten. Bei den ersten paar gab es aus dem Cockpit bei einer Sichtung noch laute aufgeregte Rufe. Mit der Zeit wurden auch wir wählerischer. Faszinierend blieb bis zum Schluss wenn sie paarweise mit den Flossen aufs Wasser schlugen oder zusammen in die Luft sprangen.

Alles hat sein Ende so auch diese Reise. Ich war nach 37 Jahren und rund 21.000 nm mit dem eigenen Boot zurück in den Whitsundays. Ein Lebenstraum wurde Wirklichkeit. Für den letzten Abend suchten wir uns eine einsame geschützte Bucht wenige Meilen vor Hamilton Island aus. Es gab reichlich Grund zu feiern. Einer der Höhepunkte war als Marco, unser Allgäuer und DJ dieser Nacht, Guilly Schuhplatteln beibrachte. Der Rhythmus ging schnell in das brasilianische Blut über. Wir hatten viel Spaß. Nachts um 02:30 ging das Licht nach 11 Stunden Party aus.

Inzwischen ist wieder Ruhe auf der PURE FUN eingekehrt. Die Todo Liste ist abgearbeitet. Alles ist vorbereitet. Der Urlaub in den Whitsundays kann nun beginnen. Ich freue mich auf die Zeit hier am Great Barrier Reef.