Morgen wird das erste Boot auf den Galapagos ankommen. Da die NICA noch hier im Hafen liegt ist es die FATJAX. 🤣
Wir werden von X-Yacht neue Batterien geschickt bekommen. Lieferdatum nächsten Mittwoch. 🫰
Sobald sie eingebaut und alles geprüft ist gehen wir los.
Die Boote aus der Flotte haben wenig Wind, inzwischen von Vorn…das ist ungünstig, da wir alle lieber Segeln und Diesel sparen möchten. das Nachtanken auf den Galapagos ist aufwendig und jedes Boot bekommt nur eine bestimmte Menge zugeteilt. 🥲
Da es anschließend 3000sm offshore auf die Marquesas geht wollen wir alle mit vollen Tanks starten. Denn auch wenn wir nur segeln muss der Generator 5 std. am Tag laufen. Kühlschränke, Autopilot, Wassermacher, usw. Alle brauchen Strom. Gut dass wir 700 l Diesel haben wenn die Tanks voll sind.
Gestern waren wir in einem großen Einkaufscenter shoppen. Wollten Nespresso Kapseln kaufen. 🙃12$ kostet hier eine Stange mit 10 Kapseln. davon sind 60% Steuern wurde uns gesagt. Das war uns zu viel.
Im Multiplaza
Anschließend trafen wir uns mit den NICA’s im Casacasco in der Altstadt. (Casco Viejo)Das Casacasco hat eine tolle Rooftop Bar. Die Mojitos schmeckten lecker. Ebenso das Fingerfood.
Till, Jens und Dierck von der NICAMathias und Sybille 🥰PureFun und NICA auf Rooftop Bar Tour
Am Nachmittag besuchte ich das Biomuseum und Mathias war Papier Seekarten kaufen. In einem skurrilen in die Jahre gekommenen Laden.
Fotos vom Biomuseum
Das Museum hat mir gut gefallen. Ich bin auch die 3 km hin und zurück gelaufen trotz der Hitze. Schließlich laufen die Einheimischen hier mit langen Jeans rum ohne Schweißperlen im Gesicht zu haben. Wir dagegen schwitzen den ganzen Tag bei 35° und hoher Luftfeuchtigkeit.
Weg zum Museum. Skyline im Hintergrund
Auf dem Rückweg vom Museum entdeckte ich ein Faultier in einem Baum am Wegesrand. Es sah zum Knuddeln aus.
Faultier 🦥
Am Abend waren wir mit der NICA Mannschaft zum Abendessen verabredet. Wir waren im “La Fisheria” in der Flamingo Bay Marina🦩. Wurde uns empfohlen. War okay….geht jedoch besser. Das Ambiente ist in der Altstadt viel schöner.
Sonntag 18.02.2024
Ich habe heute mit dem Gummihammer am Steg meine erste Kokosnuss geknackt. Schmeckt lecker.
Und Mathias versucht unsere Türe zu reparieren. Wir bekamen neue Ersatzteile aus Dänemark da sich die Türe nicht mehr bedienen lies. Ist eine Arbeit zu der man viel Geduld braucht. Eine Tüftelei…Ohm…🧘
Gestern wäre es mit dem ARC von Las Perlas aus Richtung Galapagos losgegangen. Wir sind jedoch mit weiteren 5 Booten weiterhin in La Playita im Hafen.
Hier liegen wir seit fast einer Woche. Wie die Zeit vergeht.
José und sein Kollege von Marina Solutions arbeiten immer wieder auf der Pure Fun. Sie waren bereits in Shelter Bay an Bord um haben die neuen Motor-Füße eingebaut. Nun geht es um unsere Batterien. inzwischen ist klar, dass wir Neue brauchen. Nur welche und woher ist noch nicht entschieden. Da es ein Garantiefall ist müssen wir auf Entscheidungen von X-Yacht warten. Sie sind wie immer bemüht uns schnellst möglich zu helfen, dennoch vergehen die Tage und es ist noch nicht entschieden. Nachdem seit heute die Karneval Feiertage vorbei sind, steht das Wochenende vor der Tür. Hoffentlich gibt es Morgen eine Entscheidung.
Da die Einreise auf die Galapagos nicht nur kostspielig sondern zusätzlich sehr viele Auflagen hat, wäre es schon schön, wenn wir dort auch etwas mehr als ein paar Tage Zeit verbringen könnten.
Müll muss speziell beschriftet und gesammelt werden. ( für uns eigentlich ganz normal…), auf dem Boot werden Medikamente angeschaut und überprüft, frisches Obst und Gemüse ist nicht erlaub t einzuführen, alle Kerne die dort keimen und wachsen können sind nicht erlaubt, sowie alle Arten von Bakterien in Milchprodukten. ( Käse, Joghurt, Milch) Fleisch und Fisch darf tiefgefroren ein geführt werden. Um dies alles zu überprüfen kommen Inspekteure an Bord. Auch mit Drogenspürhund.🤪
Wann es nun für uns weitergehen kann wissen wir noch nicht. Andere Boote aus der Flotte haben Generator, Charger, Autopilot oder Batterie Probleme wie wir. Am schlimmsten hat es unsere liebe NICA getroffen. Sie waren schon auf dem Weg nach Galapagos als sie einen Baumstamm rammten. Nun muss der groß0e Katamaran aus dem Wasser. Nur ist dazu ein großer Kran sowie genug Platz zum Auswassern nötig. Wir Drücken die Daumen ✊dass bald eine Lösung gefunden ist.
Lorena aus FrankreichJosé und Rodriguez von Marina Solutions
Seit gestern haben wir Lorena an Bord. eine junge Französin die Geld verdienen möchte um ihr Reise in Südamerika weiter fortsetzten zu können. Sie Poliert seit gestern alle Metallteile. Das muss sehr regelmäßig gemacht werden.
Gestern waren wir nach dem Skipper Briefing für Galapagos auf der Axonite eingeladen bei Carolyn und Marc. Wir erlebten einen wunderschönen Abend mit leckeren Cocktails von Carolyn, spicy Pizza ( ich habe noch nie im Leben schärfere Pizza gegessen 🥵🌶️)Es waren auch Panameras sowie Panameros eingeladen die wir noch nicht kannten. Unter anderem Michael aus Coburg mit seiner Partnerin die hier in Panama City lebt. So hat uns Carolyn alle zusammen gebracht. Vielen herzlichen Dank dafür 🥰. Menschen mit einem guten und offenen Herzen finden sich….das wurde gestern immer wieder angesprochen. Ja so hat es sich angefühlt. Herzlichen Dank für all die wunderbaren Gespräche. 🙏
Valentinstag Party auf der AXONITE
So auch letzte Woche beim Panama Hut kaufen. Die Begegnung mit Eduardo in seinem Laden „El Guayacano“ war ebenso sehr besonders. Wir haben drei Stunden bei ihm verbracht, Hüte gekauft, etwas über das Handwerk und die Hutflechter erfahren, Rum gekostet und gute Gespräche über Gott und die Welt geführt. 🥰Auch er hat das Herz am rechten Fleck. 🥰😇🌈Auch hier danken wir für einen unvergeßlichen Nachmittag.
Heute Abend hat der Katamaran Less Travelet zu einer Party eingeladen. So freuen wir uns auf einen weiteren lauen Abend mit netten Begegnungen hier im Hafen.
Tagsüber sind alle fleißig am Arbeiten oder Einkaufen und vor allem am schwitzen 😰. Seit gestern haben wir viel sandigen Wind. Jeden Morgen ist das Boot von einer braunen Staubschicht bestäubt. Auch kann man die Fenster nicht öffnen, da der Staub sonst auch im Boot ist. Es fühlt sich dann an als würde man am Strand entlang laufen, so sandig wird der Boden im Boot. 🤪
Alltag….man sieht sich, läd zum Feierabend Bierchen ein und keine 5 min später sind die Männer wieder am Schrauben…..😎🤷♀️(hier mit Till und Dierck von der NICA)
Drei Boote werden zu einem PäckchenVor der ersten SchleuseZusammen mit Crazy Horse und Wimseyin der ersten Schleußedas Tor zum Atlantik schlißt sichFrachter vor uns in der SchleuseOben in der SchleuseWarten auf den FrachterDieses Schiff war mit uns in der Schleusemit Katamaran MadeleineGleich öffnet sich die Türe zum PazifikDas Tor zum Pazifik öffnet sich….Gänsehaut…feuchte Augen….
Nun sind wir schon seit Freitag 16:30 Uhr in der Marina La Playita in der Nähe von Panama City. Mit dem Uber/Taxi sind es 15 min in die Stadt. Direkt in der ersten Nacht gab es um 24:00 Uhr ein langes tolles Feuerwerk. Der Karneval wurde auf diese Weise eröffnet. Ich war, da seit 3:00 Uhr auf den Beinen viel zu müde um mich aufzuraffen mir das Spektakel anzuschauen. Mathias hatte noch die nötige Energie und hat es genossen.
Am nächsten Morgen hatten wir eine City Tour über den WARC gebucht. Um 8:00 Uhr sollte es los gehen. Wir wurden mit dem Bus durch verschiedene Stadtteile gefahren und ein Guide erzählte uns etwas dazu. Dann fuhren wir zu einem Hügel in der Stadt. Normalerweise darf der Bus ziemlich weit hoch fahren. Heute jedoch stoppte uns die Polizei und der Bus musste unten parken. Das bedeutete 1 Stunde zu Fuß den Berg rauf laufen um eine schöne Aussicht über die Stadt zu haben und evtl. Tiere zu sehen. Affen, Vögel, Schlangen. Es war sehr heiß. Selbst mir war es zu warm um zu wandern. Da Gorm und Maren diese Tour schon gemacht hatten, wussten sie was uns erwartet. So schlossen wir uns der NICA an und fuhren lieber mit dem Auto in die Altstadt zum Bummeln und leckeren Kaffee trinken.
Die Altstadt gefiel uns sehr gut. Wir fanden ein tolles Cafe und Jens von der NICA orderte den berühmten Geisha Cafe. Er schmeckte nicht wie Cafe sonst schmeckt…..ich freute mich an meinem Cappuccino mit Mandelmilch.
Mathias mit seinem Panama HutCalle de sombreroEin Casa del Habano Laden wie in Stuttgart das TabacumVor dem Laden mit Besitzer EduardoEdelster Panama Hut…sehr feine HandarbeitEndlich mal wieder griechisch Essen…….Sybille mit neuem Panama Hut
Nach dem Hüte aussuchen bekamen wir noch eine Rum Verkostung im Laden. Wir durften edelsten Rum🍹probieren….allerdings eine Aufgabe am Nachmittag. Deshalb mussten wir anschließend dringend griechisch 🥙 🫓essen gehen.
Alle drei Rum`s sehr empfehlenswert.
Heute waren arbeiten an Bord angesagt. Mathias hat heute geschafft ein Teil aus dem Mast heraus zu holen, das oben abgesägt und hineingefallen war. Das Teil musste raus nur wie? Alle Löcher sind zu klein. 😫
Doch Mathias hatte eine Idee. Dazu hat er eine Wande am Mast abmontiert um das Teil durch das entstandene Loch heraus zu holen.
Mühsam gesichert hatte er es schon in Shelter Bay. Da hat er mit John (Rigger)sicher eine Stunden oder länger daran gearbeitet das Teil mit einer Schnur zu sichern. Ein wichtiges teil war der von Helmut (Freya) geliehene Draht. Vielen Dank lieber Helmut. Dein Draht war wichtig und sehr hilfreich.
Ich ziehe heute den Hut (hab ja jetzt einen 🤣) vor der handwerklichen Leistung meines Mannes. Das war wirklich eine große Leistung. 👍Keiner der Werftarbeiter/Rigger hatte es geschafft. Großes Lob an die handwerkliche Leistung von Mathias.
Zur Belohnung habe ich einen Tisch in einem sehr schönen und leckeren restaurant in der City reserviert.
Eigentlich wären wir ja beim ARC Barbecue🍗 auf den Las Perlas Inseln🏝️…..aber unsere Batterien laden nicht wie sie sollen. Für unsere weitere Reise sind jedoch voll funktionsfähige Batterien von großer Wichtigkeit. Daher müssen wir erstmal in der City bleiben um Weiteres abzuklären. Leider arbeitet hier wegen Karneval keiner vor Donnerstag. 😫 Wir sind ja in zwischen geübt das Beste aus jeder Situation zu machen, die Dinge anzunehmen wie sie sind….so haben wir uns morgen auf einem Touristen Boot angemeldet um zur „Isla Taboga“ gefahren zu werden. Mal ein Tag Urlaub….am Strand….😜
Am letzten Mittwoch fuhr der Bus um 7:00 Uhr in der Marina los. Das war sehr früh, denn am Abend zuvor saßen wir lange mit ein paar Booten im Hafenrestaurant zusammen. Wir haben ausgelassen gefeiert, viel gelacht und nicht nur Wasser getrunken. 😖😜
Lustiges Abendessen in der Marina Shelter Bay
Somit fiel mir das Aufstehen um 6:00 Uhr schwer….😫🐈⬛
Nach ca. 1,5 Stunden Fahrt ins Landesinnere stiegen wir vom Bus in Boote der Emberas. Es handelte sich um ihre traditionellen Einbaumboote. Wer zuvor eine Toilette benutzen wollte, durfte dies in einem privaten Haus erledigen. Wir bezahlten Einen Dollar und durften dort durch den Wohnraum in das Badezimmer der Familie gehen. Das fühlte sich schon etwas befremdlich an, dort so einzudringen. Zu gerne hätte ich ein Foto gemacht, habe es aus Respekt der Familie gegenüber aber gelassen. Als ich an der Türe fragte ob ich die Toilette benutzen dürfte, ging die Frau zum Badezimmer und kam mit einem älteren Herrn, der ein Handtuch umgewickelt hatte, aus dem Badezimmer. Ihn scheuchte sie in ein Zimmer, das durch einen Vorhang vom großen Wohnraum getrennt wurde. Dann durfte ich die Toilette im Badezimmer der Familie benutzen. Waschbecken gab es keines – nur eine Dusche. Hände wuschen wir an der Spüle die sich auch im großen Wohnraum befand. Auf dem Sofa saß ein ca. fünf jähriger Junge und schaute Fernsehen. Der Wohnraum war ca. 30qm groß, karg eingerichtet, Wände im Rohbau. Dazu war der riesige Flachbildschirm des Fernsehers an der Wand ein großer Kontrast. 🥹
Anschließend ging es mit Schwimmweste in die Einbaumboote. Wir fuhren eine gute Stunde Flussaufwärts. Ich saß ganz vorne im Boot. Dies bereute ich sehr schnell, denn ich wurde sehr nass gespritzt. Das Verdrängungswasser des Bootes, das unter Motor fuhr, spritze mich sehr naß. Zusätzlich regnete es von oben. 😭 Hätte ich doch bloß meine Regenjacke nicht im Bus liegen lassen….🤷♀️ Wenigstens schützte mich die große Schwimmweste vor Wasser und dem kühlem Fahrtwind. Das war das erste Mal seit langem, dass ich fröstelte und nicht schwitzte. Zum Ende hin spritze es weniger und ich war wieder trocken bis wir im Dorf ankamen.
Die Dorfbewohner empfingen uns singend und trommelnd. Das war sehr schön. Wie im Film…..ich musste mich immer wieder kneifen, um mir bewusst zu machen, dass das gerade Realität ist. Kein Film, kein Traum.
Nach unserer Ankunft wurden wir in ein großes Versammlungszelt gebracht.
Dort durften wir uns setzen und wurden offiziell vom Oberhaupt des Strammes begrüßt. Unser Reiseleiter übersetzte das Spanisch vom Häuptling ins Englische. Die Dorfbewohner finanzieren sich über das Geld der Touristen und über den Verkauf von Kunsthandwerk. Für uns war der Ausflug Teil unseres ARC Paketes. So bekommt das Dorf sicher jedes Jahr Geld durch den ARC. Darüber freuen sie sich sehr. Dem ARC ist es wichtig, dass wir auf dieser Reise immer wieder durch Charityveranstaltungen die indigenen Völker finanziell unterstützen. Das tun wir sehr gerne.
Nach der Begrüßung wurde für uns getanzt und wir durften Fragen stellen. Mich interessierte, warum die Männer keine Körperbehaarung hatten. Dafür sehr dichtes schwarzes Haar auf dem Kopf. Zur Antwort bekam ich, dass sie ihre Babies mit einem Öl und Kräutermischungen einreiben, damit sie geschützt sind vor Krankheiten. Diese Einreibungen bringen mit sich, dass sie ihre Lieben lange keine Körperbehaarung haben.
Ihre Körperbemalung haben sie aus unterschiedlichen Gründen. Zum Beispiel ist es ein Moskitoschutz oder Paare werden vor der Hochzeit bemalt. Das Design sucht sich jeder selbst aus. Die Farbe hält 2-3 Wochen und stammt vom Saft einer kleinen grünen Frucht.
Wir haben uns auch bemalen lassen. Das haben die Frauen angeboten und sehr gerne gemacht. Nun können wir mal testen wie sich so ein Tattoo anfühlen würde. 😎😀Denn bald sind wir auf den Marquesas. Ihre Tattoos sind wohl sehr besonders. Immer wieder lassen sich Segler:innen dort tätowieren. 🤨😅
Nun wurde noch für uns und mit uns getanzt. 😆 Anschließend bekamen wir leckeren Fisch und frittierte Bananen in einem Bananenblatt serviert. So konnten wir gut mit den Händen essen. Zum Waschen der Hände war eine Wasserschüssel mit Kräutern aufgestellt. Zum Dessert gab es frische Papaya, Ananas, Wassermelone und Bananen. Alles schmeckte vorzüglich.
Gekocht wurde in einem offenen Holzhaus neben dem Versammlungsraum.
Drei große Baumstämme waren mit einer Seite zur Mitte gerichtet und glühten am Ende. Darauf wurde dann ein großer mit Öl gefüllter Topf gestellt und darin das Essen frittiert.
Gemeinschaftsküche
Nach dem Essen führte uns der Schamane des Dorfes herum. Zuerst ging es durch den Regenwald auf einem schmalen Pfad den Berg hinauf. Immer wieder hielten wir an und der Medizinmann erklärte uns die Heilwirkung der verschiedenen Pflanzen. Das fand ich natürlich sehr spannend und interessant. So sah ich zum erstmal „Katzenkralle“. Das habe ich an Bord, da es angeblich antiviral, antibakteriell und antimykotisch wirkt. Es sah aus wie eine dicke Liane, ca. 7 cm Durchmesser. Katzen schärfen ihre Krallen gerne daran. Daher kommt der Name.
Weg durch das Dorf.
Der Schamane – Medizinmann
Dann ließ er uns eine andere Pflanze probieren. Sie wuchs vereinzelt als dünnes Stängelchen aus dem Boden, sah aus wie viele andere Triebe auch, jedoch hat nur diese Pflanze diese besondere Wirkung. Ein Lokalanästhetikum für die Mundschleimhaut. Dies kauen sie bei Zahnschmerzen. Es wirkte sofort und stark.
Oben im Dorf angekommen wurde uns die Schule gezeigt. Von 5-12 Jahren gehen die Kinder in die Schule. Sie bekommen jeden Tag eine Milch und Reis mit Bohnen. Dies bezahlt die Regierung von Panama. Das Essen wird dort in der Schulküche gekocht.
SchulktoilettenSchulküche – Gitter schützt vor TierenKlassenzimmer
Es gab zwei Klassenräume und ein keines Häuschen für die Lehrer. Sie übernachten von Montag bis Freitag im Dorf und fahren am Wochenende nach Hause. Da das Boot so abgeschieden liegt, geht es nicht anders. Für die Dorfbewohner ist es sehr schwierig selbst zu studieren. Lehrer oder Anwalt zu werden ist teuer und die Familie bzw. die Dorfgemeinschaft kann es sich nur sehr selten leisten.
Was mir sehr gut gefallen hat, war, dass alle Altersklassen zusammen den Tag verbringen. Alle leben überall zusammen. Die Babies und Kleinkinder sind überall dabei. Auch fand ich all die Kinder sehr lieb, ausgeglichen und glücklich. Sie helfen sehr früh mit und übernehmen Aufgaben im Dorf. Da sie sich weitgehend selbst versorgen gibt es immer etwas zu tun.
Wir haben den Tag sehr genossen und sind mit einem Lächeln im Gesicht zurück in die Marina gefahren.
2. Schleuse mit anderem Boot neben uns. Nun mit Katamaran Madeleine. Die Anderen haben wir unterwegs abgehängt. So können wir mit einem riesigen Frachter zusammen geschleust werden.