Sunday on Sea

Sunday, 07.04.2024 on Sea zwischen Nuku Hiva und Fakarava.

Es war ein herrlicher Sonntag auf dem Meer. Die Pure Fun zog ihre Spur durch den tiefblauen Pazifik. Der Himmel war wechselnd bewölkt. Ein mäßiger achterlicher Wind füllte den Code O und das weit ausgestellte Großsegel. So kamen wir bei langgezogener Welle mit 8 kn Fahrt gut nach Südwest voran.

Was machen drei Männer auf See an so einem Sonntag bei 32 Grad im Schatten? Shirt aus, etwas Schlafen, etwas essen, Tee trinken und über angeln, segeln und Autos sprechen. Es war so gemütlich. Zwischen durch zog mal wieder einer an den Segeln oder passte den Kurs dem Wind an, so dass der mit 90 Grad wirkte. So kamen in den letzten 24 Stunden tatsächlich auch schon 195 nm zusammen.

Zu essen gab es für mich bisher noch unbekannte Rezepte mit neuartigen Geschmackskombinationen. So gab es zum Beispiel mittags Cocktail Würstchen aus der Dose mit angedämpftem Rotkraut an Mais, Karotte und Zwiebeln. Es ist ganz erstaunlich was wir hier an Bord alles so in den verschiedenen Staufächern finden.

Entgegen aller befragten Wettermodellen schlief dann nach dem Mittag selbst der Wind ein und legte sich zeitweise ganz zur Ruhe. So wurde der Motor erweckt und der Generator durfte wieder ruhen. Das ging dann so ein paar Mal hin und her. Nach dem Abendessen legte der Winde etwas zu und wir segeln seit dem wieder. Es sollte eine sehr ruhige Nacht vor uns stehen. Alle vier Stunden wird ein anderer im Cockpit bei 28 Grad sein, die Instrumente beobachten und den sternenreichen Nachthimmel bestaunen.

Gelassen geht es zügig voran. Gestern lagen wir noch zwischen hunderte Meter hohen Vulkanbergen und in zwei Tagen sollten wir schon in einem flachen Atoll vor Anker liegen. Dieser Teil der Erde ist schon sehr speziell.

Mathias

Sy-purefun.Blog

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