WARC 2024 – 13. Tag Galapagos – Marquesas

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Es ist vollbracht – die rote Diva ist bezwungen!

Heute Morgen als wir uns für unsere Mission anzogen war es konzentriert still an Bord.
Rettungsweste, Sunblocker, Cap, Handschuhe, Segelschuhe, Langarm Shirt, Sonnenbrille….es fühlte sich an an würden wir uns für eine Mount Eversest Besteigung fertig machen….heute Morgen lag etwas in der Luft…Entschlossenheit….! Das konnte man deutlich spüren. Heute würden wir erst aufgeben, wenn sie an Deck liegen würde. Die Rote Diva. Wir haben geackert, alle Vier. Als entschlossenes Team….deshalb haben wir es geschafft! Wind uns Welle haben prima gepasst heute. War so vorausgesagt. Wir hatten zu Letzt als Mathias in den Mast hoch und dann oben am Vorstag hängend runter gelassen wurde um Stück für Stück alles zu lösen und entwirren, nur 8 Kn Wind. 0,5 m Welle. Ich war die meiste Zeit an der Winch. Mahina und Elly haben das Tuch immer wieder weiter an Deck ziehen und bändigen können, nachdem Mathias oben gelöst hatte. Ich kann es immer noch kaum glauben, dass wir es wirklich geschafft haben. Auch wir sind geschafft….ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal körperlich soviel leisten musste. 💪Wir sind Alle ziemlich platt nach der Aktion. 🥵Und glücklich. Endlich können wir wieder Gas geben…aber erst Morgen.
Immerhin können wir jetzt wieder mit Genua und Groß segeln…für den FGelben sind wir glaube ich heute zu geschafft…aber warten wir mal ab…es ist eigentlich erst 15:30 Uhr…😀Mathias hat seine Kletter Aktion ganz gut überstenden…nicht ganz ohne Verletzungen….er hat am oberen Wangenknochen ein dickes Ei, da ihn ein Schekel aus Metall getroffen hat. Des weiteren hat ihn der Sicherungsgurt der zweiten Sicherungsleine immer wieder stark am Oberarm eingeschnitten. Alles wurde inzwischen versorgt. Zum Glück keine Platzwunde.
Mathias ist auf jeden Fall der Held des Tages….denn von uns hat sich keiner hoch getraut. Wäre er nicht gegangen…hätte ich es versucht…für mich war es heute einfach gut…mit dem Roten da vorne. Beute war ich wirklich sauer….und wollte, dass es endlich runter ist. Denn in der Bucht vor Anker wäre es auch nicht einfacher gewesen.

Die anderen Drei packen gerade an Deck das Segel wieder in den Bergesack zurück.

Ich wollte nur kurz Bescheid geben….dass es nun wieder weiter geht….endlich wieder segeln….⛵️🤣😉

Vielleicht können wir doch noch aufholen….😁🍀

Von meinem iPad gesendet

WARC 2024 – 13. Tag Galapagos – Marquesas

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Es ist vollbracht – die rote Diva ist bezwungen!

Heute Morgen als wir uns für unsere Mission anzogen war es konzentriert still an Bord.
Rettungsweste, Sunblocker, Cap, Handschuhe, Segelschuhe, Langarm Shirt, Sonnenbrille….es fühlte sich an an würden wir uns für eine Mount Eversest Besteigung fertig machen….heute Morgen lag etwas in der Luft…Entschlossenheit….! Das konnte man deutlich spüren. Heute würden wir erst aufgeben, wenn sie an Deck liegen würde. Die Rote Diva. Wir haben geackert, alle Vier. Als entschlossenes Team….deshalb haben wir es geschafft! Wind uns Welle haben prima gepasst heute. War so vorausgesagt. Wir hatten zu Letzt als Mathias in den Mast hoch und dann oben am Vorstag hängend runter gelassen wurde um Stück für Stück alles zu lösen und entwirren, nur 8 Kn Wind. 0,5 m Welle. Ich war die meiste Zeit an der Winch. Mahina und Elly haben das Tuch immer wieder weiter an Deck ziehen und bändigen können, nachdem Mathias oben gelöst hatte. Ich kann es immer noch kaum glauben, dass wir es wirklich geschafft haben. Auch wir sind geschafft….ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal körperlich soviel leisten musste. 💪Wir sind Alle ziemlich platt nach der Aktion. 🥵Und glücklich. Endlich können wir wieder Gas geben…aber erst Morgen.
Immerhin können wir jetzt wieder mit Genua und Groß segeln…für den FGelben sind wir glaube ich heute zu geschafft…aber warten wir mal ab…es ist eigentlich erst 15:30 Uhr…😀Mathias hat seine Kletter Aktion ganz gut überstenden…nicht ganz ohne Verletzungen….er hat am oberen Wangenknochen ein dickes Ei, da ihn ein Schekel aus Metall getroffen hat. Des weiteren hat ihn der Sicherungsgurt der zweiten Sicherungsleine immer wieder stark am Oberarm eingeschnitten. Alles wurde inzwischen versorgt. Zum Glück keine Platzwunde.
Mathias ist auf jeden Fall der Held des Tages….denn von uns hat sich keiner hoch getraut. Wäre er nicht gegangen…hätte ich es versucht…für mich war es heute einfach gut…mit dem Roten da vorne. Beute war ich wirklich sauer….und wollte, dass es endlich runter ist. Denn in der Bucht vor Anker wäre es auch nicht einfacher gewesen.

Die anderen Drei packen gerade an Deck das Segel wieder in den Bergesack zurück.

Ich wollte nur kurz Bescheid geben….dass es nun wieder weiter geht….endlich wieder segeln….⛵️🤣😉

Vielleicht können wir doch noch aufholen….😁🍀

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Sunday on Sea

Sunday, 07.04.2024 on Sea zwischen Nuku Hiva und Fakarava.

Es war ein herrlicher Sonntag auf dem Meer. Die Pure Fun zog ihre Spur durch den tiefblauen Pazifik. Der Himmel war wechselnd bewölkt. Ein mäßiger achterlicher Wind füllte den Code O und das weit ausgestellte Großsegel. So kamen wir bei langgezogener Welle mit 8 kn Fahrt gut nach Südwest voran.

Was machen drei Männer auf See an so einem Sonntag bei 32 Grad im Schatten? Shirt aus, etwas Schlafen, etwas essen, Tee trinken und über angeln, segeln und Autos sprechen. Es war so gemütlich. Zwischen durch zog mal wieder einer an den Segeln oder passte den Kurs dem Wind an, so dass der mit 90 Grad wirkte. So kamen in den letzten 24 Stunden tatsächlich auch schon 195 nm zusammen.

Zu essen gab es für mich bisher noch unbekannte Rezepte mit neuartigen Geschmackskombinationen. So gab es zum Beispiel mittags Cocktail Würstchen aus der Dose mit angedämpftem Rotkraut an Mais, Karotte und Zwiebeln. Es ist ganz erstaunlich was wir hier an Bord alles so in den verschiedenen Staufächern finden.

Entgegen aller befragten Wettermodellen schlief dann nach dem Mittag selbst der Wind ein und legte sich zeitweise ganz zur Ruhe. So wurde der Motor erweckt und der Generator durfte wieder ruhen. Das ging dann so ein paar Mal hin und her. Nach dem Abendessen legte der Winde etwas zu und wir segeln seit dem wieder. Es sollte eine sehr ruhige Nacht vor uns stehen. Alle vier Stunden wird ein anderer im Cockpit bei 28 Grad sein, die Instrumente beobachten und den sternenreichen Nachthimmel bestaunen.

Gelassen geht es zügig voran. Gestern lagen wir noch zwischen hunderte Meter hohen Vulkanbergen und in zwei Tagen sollten wir schon in einem flachen Atoll vor Anker liegen. Dieser Teil der Erde ist schon sehr speziell.

Mathias

Sy-purefun.Blog