6.Tag auf dem Atlantik

24.11.2023
6. Tag auf dem Atlantik. Eine ruhige Nacht und ein ruhiger Tag liegen hinter uns. Unser Parasailor und Autopilot hat uns bei 12-15 Kn Wind aus 170C° ganz gemütlich unserem Ziel näher gebracht. Speed: 5-7 Kn. Auch 8 Kn waren dabei, aber immer nur ganz kurz. 😉Das Boot stand fast gerade, wir hatten kaum Krängung. Welle haben wir ca. 1-1,5 Meter. Auch sehr angenehm. So fühlten sich die letzten 24 Stunden wir Urlaub an.
Das Highlight des Tages war, dass Elly die Schleppangel aktiviert hat. Als das erstmal die Coladose Lärm machte weil sich der Gummi spannte war die Aufregung groß.
Elly zog Handschuhe an und holte die lange Angelschnur ein. 60 Meter. das brauchte seine Zeit. Am Ende sahen wir, dass unsere Köder abgebissen wurden……😂Schade…aber das Gute daran war, dass wir wussten, dass es klappen könnte. Also wurde eine Angelschnur die Scheinbar nicht durchgebissen werden kann angebracht. Auch ein neuer Köder wurde probiert. Ein Köder der wie ein Fisch aus Metall aussah. Nach einiger Zeit spannte sich der Gummi wieder und die Bohnen in der Coladose schepperten. Beim Einholen bemerkten wir, dass sich der Köder ständig im Kreis drehte und unsere Angelschnur aufzwirbelte. Fisch war leider keiner dran. So waren Evelyn und Bernd erstmal eine Stunde mit entwirren beschäftig. Nach dieser Erfahrung kam erneut ein weiterer Köder zum Einsatz. Ein Thunfischköder. Nachdem die Schleppangel wieder ausgelegt war, zauberte uns Elly einen mega leckeren Thunfischsalat mit Avocado zum Lunch. Der Tag war und blieb relaxed. Irgendwann schepperte wieder die Dose. Alle riefen: „Evellyn, schnell, zieh die Handschuhe an. Fisch!“ 🐠🎣
Es war viel Zug auf der Schnur beim Einholen. Wir freuten uns wie die kleinen Kinder.
Dann, die Enttäuschung….geangelt haben wir tatsächlich etwas….nur keinen Fisch….sondern eine Plastiktüte…..😂🤣immerhin ein Anfang war gemacht…..wir können Angeln….es musste kein Tier sterben, dafür wurde das Meer geputzt. Vegetarisches Angeln….nennt man das. 😍🐠
Als es dunkel wurde holten wir die Angel ein. Irgendwann wird es schon noch klappen.

Nach einer ruhigen Nacht gab es heute Morgen sensationelle Bananen Pancakes 🥞 von Andreas. Mit Nutella und noch mehr Banane…..🍌ein Traum. So lecker.
Das Waschen und trocknen unserer Bananen in der Sonne im Hafen von Las Palmas hat dem Obst definitiv nicht gut getan. Wir haben damit sicher verhindert, dass Kakerlakerneier an Bord kamen, aber auch damit erreicht, dass unsere 10 kg Bananen nun alle schon sehr reif sind. Fällt unter die Rubrik „lernen aus Erfahrung“.
Bananen werde ich nicht mehr waschen….dafür halten die Zitrusfrüchte in der Dinghy Garage sehr gut. Vielleicht gibt es auch einen guten Tipp von anderen Seglern….zu Bananenlagerung.

Zum Abendessen gab es gestern nach wunderschönem Sonnenuntergang um 19:30 Uhr ein indisches Gemüsecurry mit Blumenkohl, geriebenen Tomaten, Stangenbohnen, Lauch, Kokosmilch und vielen Gewürzen. Als Beilage Vollkorn Basmatireis.

Nach dem Essen zogen sich Andreas, Bernd und Elly in ihre Kabinen zurück um vor ihrer ersten Wache noch zu lesen oder zu schlafen. Ich leistete Mathias der von 20-22 Uhr Wache hatte noch Gesellschaft. Meine nächste Wache würde von 4-6 Uhr sein. Solange wir so ruhige Bedingungen habe genügt es wenn eine Person Wache macht. Dadurch hat jeder nur 2 Stunden Wache in der Nacht. Das ist sehr angenehm.

Nach dem Frühstück wurden die Segel gewechselt. Der Parasailor wurde gegen den Gennaker getauscht. Unter Gennaker können wir unser Ziel nicht direkt ansteuern, wie unter Parasailor, dafür fahren wir 9-10 Knoten schnell. Da lacht das Regatta-Seglerherz. 🤣Ob wir mit Zick-Zack Kurs ( Halsen) und 2 Kn mehr Speed am Ende schneller sind als mit dem Parasailor werden wir sehn. Dass wir in der ARC Tabelle zurück gefallen sind durch unsere technischen Probleme, ist hier an Bord schwer verdaulich. 🙃
Auf dem Plotter zu sehen, wenn uns andere Boote überholen kratzt am Ego. Sowas geht ja gar nicht…😂

Bernd unser Regatta Segler steht mit viel Freude am Steuer und liebt es wenn er die Pure Fun unter Gennaker zur Höchstleistung antreiben kann. 100% Performance sind das Ziel. Er segelt auch immer 1 Knoten mehr Speed heraus als wir….wie macht er das nur?

Der Plan ist vor Sonnenuntergang wieder auf den Parasailor zu wechseln. So können wir wieder ganz entspannt mit ihm und dem Autopiloten durch die Nacht gleiten. Unter Gennaker müssen wir schon viel, von Hand steuern, da der Ruderdruck höher ist. Und Strom sparen wir dadurch auch. Wir verbrauchen schon viel Strom und der Generator muss jeden Tag einige Stunden laufen.

Unser Tracker hatte einen leeren Akku, deshalb trachte er nicht mehr. Wir wurden vom ARC benachrichtigt und konnten den Akku neu laden. Eigentlich hätte er bis in die Karibik halten sollen…wurde uns gesagt. Also nicht gleich Sorgen machen, wenn man uns mal nicht mehr sehen kann……uns geht es prima.

Angeln können wir heute nicht, dann 9-11 Knoten sind zu schnell zum Angeln.

Liebe Grüße an die Familien der Crew und alle Leserinnen und Leser zu Hause von

Sybille, Evelyn, Mathias, Bernd, Andreas und unserer Pure Fun 🤩

5. Tag auf dem Atlantik

Heute Morgen hatten wir 600 zurückgelegte Seemeilen auf der Logge.
Gestern stellten wir fest, dass Unsere Heizpatrone am Warmwasserboiler undicht ist.
Während den handwerklichen Arbeiten unter Deck mussten wir ohne Vorsegel langsam dahin dümpeln….das hat uns leider sehr zurück geworfen….wir sahen, dass die Boote hinter uns immer näher kamen. 😂
Nach einem leckeren Thunfischsalat zum Lunch setzten wir den Gennaker. So segelten wir bei 13-16 Kn Wind ca. 9 Kn schnell. Da der Wind immer mehr nach Achtern drehte und uns das Segeln durch die Nacht unter Gennaker zu unsicher war, beschlossen wir den Gennaker gegen den Parasailor zu tauschen. So begannen wir um 17:30 Uhr mit Gennaker bergen, Großsegel bergen und Parasailor setzten. Nach 30 Minuten waren wir damit fertig. Schon toll zu fünft an Bord. Alles geht sehr viel schneller und bequemer.
Mit dem Parasailor konnten wir nur noch ca. 5 Kn schnell segeln. Das fühlte sich nach 9 Kn sehr lahm an. Dafür hatten wir nur noch 5-10% Krängung im Boot. Dafür den direkten Kurs nach Sant Lucia. Zwischendurch sehr angenehm. Guter Zeitpunkt um zu kochen oder zu duschen.
So zuckelten wir dann bei 6-10 Kn Wind von Achtern durch die Nacht. Leider nur noch 5-6 Kn schnell.
Das Gute an unserem gemächlichen Tempo….Elly konnte heute Morgen endlich die Schleppangel ins Wasser werfen. So sitzen wir nun unter blauem Himmel in der Sonne an Deck und warten auf den ersten Fisch. Das Meer ist sehr ruhig, wir haben kaum Welle, der Autopilot schaukelt uns gemeinsam mit dem Parasailor ganz selbstständig unserem Ziel entgegen.
Heute ist der Himmel Wolkenfrei und es ist angenehm warm. Unter Deck rinnt nun schon nach kurzer Zeit der Schweiß.💦
Ich möchte nicht jammern, nur beschreiben wie wir hier so leben. Es ist schon wieder 12:00 Uhr, kaum zu glauben wie schnell die Zeit an Bord vergeht.
Bernd und Andreas sitzen auf dem Bänckchen und schnakken, Mathias pumpt unten Mal wieder Boiler-Wasser aus dem Motorraum….( keine Panik Mama, das ist nicht gefährlich) Die Reparatur von gestern war provisorisch und muss noch optimiert werde.
Und da es so warm ist fehlt uns warmes Wasser im Moment auch nicht. Gut, dass drei Männer an Bord sind die handwerklich sehr versiert sind. Auch sind wir bestens mit Werkzeug und Pumpen jeglicher Art ausgestattet. Lieben Dank an Harald…..die „Harald-Pumpe“ ist heute wieder im Einsatz gewesen. 👍🙏 Evelyn macht Griechischen Salat und ich schreibe Blog.
Schon wieder Zeit zum Mittagessen…unglaublich wie die Zeit an Bord vergeht. Der Generator lief bereits und der Wassermacher produziert uns neues Wasser.
Unter dem Baum baumeln Deckbetten zum Lüften, Duschtücher trocknen an der Reeling, chillige Musik kommt aus den Boxen….was soll ich sagen, genauso habe ich mir das gewünscht und vorgestellt. Wir genießen das SEIN. Einfach schön. 🤩😎

Sybille&Crew

Sy-purefun.Blog

Die 3. Nacht liegt hinter uns


Die 3. Nacht liegt hinter uns…

Obwohl laut Wettervorhersage mit einem Flautengebiet zu rechnen war, hatten wir tagsüber und auch am Tag davor in der ersten Nachthälfte genug Wind zum Segeln. Zur Mittagszeit machte uns der Code 0 etwas Arbeit, da er nicht richtig eingefurlt werden konnte. So waren wir 3 Std. beschäftigt und im Anschluss war alles wieder in Ordnung. Ich habe in der Zwischenzeit unter Deck unser Lunch vorbereitet. Das war auch gut so, denn der Rest der Crew hatte nach der Segel-sortier-Aktion einen Bärenhunger.

Gestern war es sehr diesig und wir hatten braunen Saharastaub an Deck. Auch in der Nacht gab es keine Sterne zu sehen, nur der Mond scheinte ab und an durch.

Ich übergab um 2:00 Uhr an Mathias. Bisher machte immer nur eine Person für 2 std. Wache. Jeden Tag rutschen wir im Wachplan eine Schicht nach vorn. Das klappte bisher ganz gut.

Wir verbrachten den Tag mit sortieren, setzen und bergen von Segeln, schlafen, Musik hören, quatschen, Essen zubereiten, manche sogar mit Duschen am Morgen. Es gab ein kurzes Zeitfenster zu dem es möglich war, zum Glück hatte ich diese Chance genutzt, denn…….in den frühen Morgenstunden hörte ich dass der Rest der Crew wach, die Treppe zum Motorraum geöffnet und die kleine Wasserpumpe von Harald im Einsatz war….als ich das sah ging mir alles mögliche im Kopf herum….ich blieb einfach liegen. Wollte nicht wissen, was meine Crew da werkelte…..

Morgen mehr….🤣

Zum Lunch gab es gestern Süsskartoffel Bratlinge mit geriebenem Käse, Curcuma und Oliven, dazu frischen Stangenbohnensalat. Zu den Bratlingen verschiedene Dips.

Zum Dessert: Orangen und Clementinen aus der Dinghygarage

Da wir unseren Lunch erst um 15:00 Uhr gegessen hatten, waren wir bis zum Abend gut satt. Elly und ich bestanden darauf, dass jeder noch eine Kleinigkeit essen musste, das haben wir so im Proviantierungsseminar gelernt. 3 Mahlzeiten am Tag seien wichtig. So gab es noch Fussili mit veganer Gemüsebolognese, die ich zum Üben im Hafen eingekocht hatte. Sie war noch lecker und alle Teller waren am Ende leer gegessen. Zum Zeitpunkt der Essenszubereitung hatten wir ca. 20° Krängung im Boot, so waren wir sehr froh nichts mehr schnippeln zu müssen, denn die frische Tomate die ich zusätzlich schnippelte, wollte nicht auf meinem Brett liegen bleiben sondern Rutsche direkt vom Brett, ebenso der Saft der Tomate, der sich munter in der Rinne der Ablage verteilte.

Beim anschließenden Spülen stand Andreas in schrägem Winkel zur Küchenfront um stabil zu stehen. Das Spülwasser stand ebenso schräg im Spülbecken. An der einen Seite bis zum oberen Rand, an der anderen Seite am unteren Rand. 🙃

Nach dem Abendessen hatte Bernd Wache bis 22:00 Uhr, Andreas bis 24:00 Uhr, dann ich, Mathias ab 2:00 Uhr, Elly ab 4:00 Uhr und um 6:00 Uhr kam Bernd wieder an die Reihe.

So war der Plan…tatsächlich waren alle bis auf mich ab 4:00 Uhr beschäftigt. Es war Süßwasser in der Motorbilge. Dieses Mal kam es vom Warmwasserboiler. So kam auch die Pumpe auf der Akkubohrmaschine zum Einsatz. Herzlichen Dank Harald an dr Stelle für das Geschenk.

Momentan haben wir den Motor an, da wir glatte See und nur 2-3 Kn Wind haben. Heute haben wir Wolken und etwas blauen Himmel, die Sonne scheint immer wieder durch und wir haben es schön warm.

Alle sind wohlauf, die Stimmung ist gut, Langeweile kam bisher noch nicht auf und unsere Pure Fun liebt es immer wieder im Mittelpunkt zu stehen und sorgt dafür genügend Aufmerksamkeit zu bekommen. 😍

Bis zum nächsten Mal.

Die erste Nacht liegt hinter uns

Die ersten 127 nm liegen hinter uns. Wir hatten viel Spaß. Auf Instagram gibt es unter sy_purefun Videos mit der phänomenalen Stimmung. Insbesondere das Auslaufen aus dem Hafen unter Musik, Beifall, Winken und Fotos war so ergreifend. Ein echter Gänsehaut Moment.

Der Start verlief sehr gut. Hoch am Wind kreuzten wir entlang der Küste von Gran Canaria nach Süden. 30 bzw. 15 Minuten vor uns sind zwei andere Gruppen über die Startlinie gegangen. Nach zwei Stunden hatten wir die ersten Schiffe aus den Gruppen erreicht. Unsere Pure Fun läuft unter Segel einfach gut. Uns fünfen macht das schnelle Segeln einfach reine Freude.

Am Abend schlief der Wind fast ganz ein. Wir standen in der Flaute. Andere Boote zogen mit eingerollten Vorsegeln und laufenden Motor an uns vorbei. So starteten wir auch um 17:38 Uhr den Motor, füllten Batterien und den Wassertank.

Zum Abendessen gab es gestern aus Sybilles Kombüse Tsaziki mit Kräkern und grüner Salat zur Vorspeise und gratinierter Polenta-Feta-Gemüseauflauf zur Hauptspeise. Es war so lecker. Zum Dessert gab es Crewbesprechung und Wacheinteilung. Die Wetterprognose zeigte für die kommenden Stunden wenig Wind. Wir haben uns für Wechsel alle zwei Stunden und einer Person entschieden.

So ging es in die klare ruhige Nacht. Der Mond ging bald unter und es zeigte sich 300 km vor der afrikanischen Westküste ein sensationeller, sternenreicher Nachthimmel. Um 02:28 Uhr wurde der Motor vom CODE 0 abgelöst. Der Wind nahm zu und wir segelten mit 8-9 kn Richtung Kap Verden. Am Morgen mit Aufgang der Sonne kam drehte der Wind etwas nach Nordosten. Um 7:00 Uhr wurde der größeren Gennaker gesetzt. Nun segeln wir mit 15 kn Wind, 9 kn Speed, Kompasskurs 230 Grad unserem Ziel dem Bereich der Passatwinde gut gelaunt, zügig und entspannt entgegen.

Liebe Grüße von der Pure Fun Crew

Mathias, Bernd, Sybille, Evelyn und Andreas

Heute um 13:00, am 19.11.23 geht es los…

Jetzt geht es los. Es ist so spannend. Die acht Tage seit unserer Ankunft hier in Las Palmas waren intensiv. Wir lebten im Hafen. Kamen nur für Einkäufe in die Stadt. Die Vorstartphase hatte einen ganz eigenen Rhythmus. Zwischen 8 und 9 Uhr frühstücken, Arbeiten am Boot, organisieren, Mail abarbeiten, Kaffee mit Segelfreunde, überlegen was ist zu kaufen und wie bekommt man all das unter, Seminare des Worldcrusing Club der diese Atlantik Rallye for Cruiser, kurz ARC 2023, organisiert, besuchen, hier und da ein kurzer Austausch mit anderen Segler am Steg oder in Shops. Jeder an Bord fasste an und erledigte seine Aufgaben, gegen 18 Uhr gab es ein gemeinsames Bier an Deck um dann um 19 Uhr ging es in wechselnder Crewkleidung zum Sundowner des ARCs. Hier gilt unser Dank X-Yachts wie auch der Peter Frisch GmbH für aktuelle Shirts Teilen aus der MUSTO Kollektion. 

Überall traf man die Yellow Shirts, die fleißigen, hilfsbereiten wie auch bestens gelaunten Mitarbeiter des Worldcrusing Clubs. Über die Woche wuchs hier in der Marina das Gefühl Teil einer großen Gemeinschaft zu sein. Wir alle haben das Ziel am Sonntag 19.11.2023 das Boot fit, die Vorräte aufgefüllt, die Vorbereitungen abgeschlossen mit eingespielter Crew unter Segel in die Karibik zu starten. 

Heute ist es so weit. Wir haben die Zeit genutzt. Die Pure Fun ist beladen, wir haben Notmanöver geübt, Abläufe verbessert, das Rigg für diese lange Reise optimiert und alles ist gecheckt. Der Veranstalter hat uns freie Fahrt erteilt. Wir sind bereit. Die Freude steigt. Die Anspannung der letzten Tage weicht. Es ist die Erinnerung an Geburtstag und Weihnachten als Kind die jetzt sich den Raum nimmt. Es ist so aufregend. Ja wir sind fit für diese Reise, für diese 13 bis 15 Tage auf Wasser. Nur wir, jeder für sich und doch zusammen. 

Für heute 13 Uhr ist der Start der Atlantik Rallye for Cruiser 2023 angesetzt. In vier Stunde wird es so weit sein. Zusammen mit weiteren 120 Booten werden wir zur gleichen Zeit unter Segel über die Startline vor Las Palmas segeln. 80 weitere Boote sind in den drei weiteren Regattagruppen dann schon etwas vor uns gestartet. 

 Die Rodnay Bay auf St. Lucia ist das gemeinsame Ziel. 2.900 nm liegen vor uns bis wir in der Karibik ankommen werden. Einfach nur Wasser wird unsere Umgebung sein. Es ist Zeit zum segeln, zum sonnen, zum Sternschnuppen zählen, zum Träumen von Tunas an der Angelschnur, von Delfinen die bei Nacht die in leuchtendem Plankton um das Boot schwimmen, zum lesen, Wellen beobachten und einfach demütig ein Teil dieser herrlichen Welt zu sein. All ist eins und wir sind ein Teil davon zu spüren wird ganz ohne die alltägliche Ablenkung viel spürbarer sein. 

Leichte östliche Winde sind angesagt. Eine Route, die südlich der direkten Linie liegt, ist die Wahl. Entscheiden für die Route wie auch die Segelwahl wird sein wie sich das Wetter tatsächlich auf den Wasser zeigen wird. 

Unsere Position auf dem Atlantik wie auch in Relation zu den weiteren Schiffen kann live verfolgt werden. Es gibt die APP YB RACES im Appstore. Dort ist die „Atlantik Rallye for Cruiser 2023“ unsere Regatta oder über diese Internetseite des Worldcrusing Club gibt es diesen Link https://www.worldcruising.com/arc/eventfleetviewer.aspx und auch hier ist die ARC 2023 die richtige Auswahl. Unterwegs werden wir uns hier im Blog über Iridium zu Wort melden. Bilder wird es erst wieder in der Karibik geben. 

Viele Grüße

Mathias Wolfgang Keim

Abschiedsparty ARC

Frühstück auf der Pure Fun. Das frische Brot wurde uns von Maren von der NICA gebracht. Die Crew der NICA seht ihr oben, das war eine tolle Überraschung.

Crew in blau

Matt aus Sydney, ein neuer Freund…..😀

Letzter Hafentag Abend….